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4 Mythen zu veganem Kollagen, die nicht stimmen

Kein anderes Protein ist in so hohen Mengen im menschlichen Körper vorhanden wie Kollagen. Ein Großteil des Hautgewebes besteht aus Kollagen, außerdem ist es in Knochen, Muskeln und Bändern sowie im Gehirn und Augen zu finden. Es dient als Gerüst, das unsere Zellen auch bei zunehmendem Alter robust hält.

Das wird bei unserer Haut besonders offensichtlich: Ein Mangel an natürlichem Kollagen kann Alterserscheinungen wie Falten und trockene Haut deutlich steigern.

Es ist allerdings möglich, mittels Kollagenpräparaten diese Anzeichen zu bekämpfen, unsere Haut wieder erstrahlen zu lassen und in anderen Teilen des Körpers für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Dabei gibt es Kollagen in ganz verschiedenen Formen: als Creme zur äußerlichen Anwendung, Fertigdrinks, Kapseln und sogar Kaffee. Eine regelmäßige Kollageneinnahme kann die Feuchtigkeitsversorgung und Hautdichte verbessern und die Haut elastischer und weicher machen (Bolke et al., 2019).

Allerdings profitiert nicht nur unsere Haut von einer zusätzlichen Dosis Kollagen. Die Einnahme von Kollagen wurde nämlich mit einem gesünderen Herz und Darm, verkürzter Regeneration nach Sport und Linderung von Gelenkschmerzen und Steifheit in Zusammenhang gebracht (Hashim, Hashim und Muda, 2015).

Allerdings greifen die meisten Kollagenergänzungsmittel auf dem Markt auf tierische Quellen zurück. Aus diesem Grund kann Kollagen eher suboptimal erscheinen, insbesondere, wenn du keine tierischen Erzeugnisse zu dir nimmst oder dir Gedanken darüber machst, welche Auswirkungen die Herstellung von tierischen Präparaten auf die Umwelt haben kann. Aber wir haben die Lösung parat!

Pflanzliche Kollagenaufbaupräparate sind relativ neu in der Gesundheits- und Wellnessbranche und wie das häufig so ist bei Neuheiten, existieren Vorbehalte bezüglich der Wirksamkeit, Ergebnisse und Funktionsweise. Und ohne länger um den heißen Brei herumzureden, wollen wir in diesem Artikel vier Mythen zu pflanzlichem Kollagen auf den Grund gehen.

1. Mythos: Du musst Kollagen zu dir nehmen, um Kollagen zu erhalten.

Kollagen kann nur von Tieren und Menschen gebildet werden. Wenn du dich allerdings vegetarisch oder vegan ernährst, aufgrund von religiösen Gründen auf gewisse Lebensmittel verzichten musst oder an Allergien leidest, ist tierisches Kollagen möglicherweise nicht das Richtige für dich. Aber das heißt noch lange nicht, dass du darauf verzichten musst!

Pflanzliche Kollagenaufbaupräparate bieten deinem Körper die nötigen Nährstoffe, damit du dein eigenes Kollagen auf gesunde und wirksame Weise produzieren kannst, ohne dass du dafür auf tierische Stoffe angewiesen bist. Menschliches Kollagen unterscheidet sich grundlegend in seinem Aufbau von tierischem Kollagen, weshalb es keinen Sinn ergibt, auf tierisches Kollagen zurückzugreifen, wenn unser Körper eigentlich den gleichen Stoff selber herstellen kann. Wir müssen bloß die richtigen Bausteine dafür finden. Genau hier kommen Kollagenaufbaupräparate ins Spiel.

Sie enthalten alle notwendigen Bestandteile, um hochwertiges Kollagen für deinen Körper zu bilden. Tierisches Kollagen muss zuerst zerlegt werden und dann wieder aufgebaut werden, damit der Körper es überhaupt nutzen kann. Dabei ist nicht mal garantiert, dass die Bausteine tatsächlich wieder zu Kollagen zusammengesetzt werden. Pflanzliche Kollagenpräparate hingegen werden speziell dafür entwickelt, die Kollagensynthese anzuregen, indem sie alle Aminosäuren und andere Nährstoffe enthalten, die der Körper dafür braucht.

Auch wenn Wissenschaftler inzwischen daran arbeiten, „richtiges“ veganes Kollagen herzustellen, müssen hierfür verschiedene Bakterien und pflanzliche Bestandteile genetisch verändert werden. Weil das aber für viele schwer vorstellbar ist, sind pflanzliche Kollagenaufbaupräparate die bevorzugte Option (Báez, Olsen und Polarek, 2005).

2. Mythos: Ich trinke Proteinshakes, ich brauche also kein Kollagenaufbaupräparat.

Ja, Kollagen ist ein Protein, aber nicht alle Proteine können vom Körper zur Bildung von Kollagen genutzt werden. Das Aminosäureprofil von Proteinpulver soll dem Aufbau von Muskelmasse und einer schnelleren Regeneration dienen, während Kollagen aus bestimmten Aminosäuren (Glycin, Prolin und Hydroxyprolin) produziert wird. Die meisten Proteinpulver enthalten diese Aminosäuren allerdings nicht in den Mengen, die für die Kollagensynthese erforderlich wären.

Außerdem benötigt der Körper weitere Nährstoffe, insbesondere Vitamin C, Kupfer, Zink und Kieselsäure, für eine gesunde Kollagenbildung und die Produktion von hochwertigem Kollagen. Herkömmlichen Proteinpulvern fehlt es an diesen Stoffen, da sie mit der Wirksamkeit der Produkte nichts zu tun haben. Falls sie allerdings diese zusätzlichen Nährstoffe enthalten, dann nur in Mengen, die der Kollagensynthese nichts nützen (Tessari, Lante und Mosca, 2016).

Ein gutes Kollagenaufbaupräparat kann gemeinsam mit einem Proteinpulver zu allgemeiner Gesundheit und Wohlbefinden beitragen, aber Proteinpulver sind kein Ersatz für pflanzliche Kollagenpräparate.

3. Mythos: Tierisches Kollagen ist wirksamer als pflanzliche Kollagenaufbaupräparate.

Das konnte bisher nicht wissenschaftlich belegt werden. Tatsächlich sind im EU-Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben keine Einträge vorhanden, die zeigen, dass Rinder- und Meereskollagen überhaupt die häufig genannte Wirkung haben.

Jedoch ist im Register belegt, dass Vitamin C die Kollagensynthese für die normale Funktionsweise von Haut, Knochen und Blutgefäßen wirkungsvoll unterstützt. Qualitative pflanzliche Kollagenaufbaupräparate enthalten Vitamin C, um die Bildung von Kollagen im menschlichen Körper zu begünstigen (Padayatty und Levine, 2016).

4. Mythos: Du kannst Kollagenverlust nicht mit einem Kollagenaufbaupräparat ausgleichen.

Zum Glück stimmt das nicht. Gesunde Ernährung, körperliche Bewegung und regelmäßige Einnahme von kollagenbildenden Stoffen können den körpereigenen Wiederaufbau von Kollagen fördern und sogar der allgemeinen Kollagenbildung zugutekommen. Wenn du regelmäßig pflanzliche Kollagenaufbaupräparate zu dir nimmst, kann dein Körper leichter hochwertiges Kollagen produzieren und wichtige Bereiche wie Gelenke und Bindegewebe damit versorgen. Das Problem mit den meisten Kollagenergänzungsmitteln ist, dass sie nicht genügend Aminosäuren und andere Nährstoffe enthalten und daher nicht sehr wirksam sind.

Der pflanzliche Collagen Builder von Vivo Life hingegen beinhaltet eine funktionelle Dosis der Inhaltsstoffe, die dein Körper zur Bildung von Kollagen benötigt – ganz ohne tierische Produkte. Außerdem ist er fermentiert und rein pflanzlich, sodass er leicht verdaut werden kann und Blähungen oder Magenprobleme der Vergangenheit angehören.

Unser Collagen Builder bietet ein spezifisches Aminosäure- und Nährstoffprofil, das zur effektiven Synthese von hochwertigem Kollagen entwickelt wurde. Diese Nährstoffmischung wurde unabhängig getestet, enthält 25 Gramm kollagenbildender Proteine pro Portion und 240 Milligramm Hyaluronsäure für straffere Haut. Des Weiteren verzichten wir bei der Produktion auf Massentierhaltung und vermeiden dadurch unnötiges Tierleiden.

Dein Körper ist selbst in der Lage, Kollagen zu bilden – und die körpereigene Synthese ist der beste Weg dafür.

Sources:

Báez, J., Olsen, D. and Polarek, J.W. (2005). Recombinant microbial systems for the production of human collagen and gelatin. Applied Microbiology and Biotechnology, [online] 69(3), pp.245–252. doi:10.1007/s00253-005-0180-x. 

Bolke, L., Schlippe, G., Gerß, J. and Voss, W. (2019). A Collagen Supplement Improves Skin Hydration, Elasticity, Roughness, and Density: Results of a Randomized, Placebo-Controlled, Blind Study. Nutrients, 11(10), p.2494. doi:10.3390/nu11102494.

Hashim, U.R., Hashim, S.Z. and Muda, A.K. (2015). Collagen in food and beverage industries. International Food Research Journal, [online] 77(20). doi:10.11113/jt.v77.6562.

Tessari, P., Lante, A. and Mosca, G. (2016). Essential amino acids: master regulators of nutrition and environmental footprint? Scientific Reports, [online] 6(1). doi:10.1038/srep26074.

Moskowitz, R.W. (2000). Role of collagen hydrolysate in bone and joint disease. Seminars in Arthritis and Rheumatism, [online] 30(2), pp.87–99. doi:10.1053/sarh.2000.9622.

Padayatty, S. and Levine, M. (2016). Vitamin C: the known and the unknown and Goldilocks. Oral Diseases, [online] 22(6), pp.463–493. doi:10.1111/odi.12446.